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Geschichte und wissenschaftliche Dokumentation der Hypnose
Hinweise auf hypnotische Phänomene liefern viele alte Kulturen
Hypnose ist seit ca. 6000 Jahren bekannt. Die Sumerer (ca. 4000 v. Chr.) Ägypter (ca. 2500 v. Chr.), Inder (1000 v. Chr.) und Griechen (ca. 600 v. Chr.) wandten sie schon in Form von Wachschlaf, Tempelschlaf und in Form von Suggestion als Therapieverfahren an. Auch das Christentum bedient sich dieser Therapie durch Gebete, Rosenkranz und Reliquien.
Die moderne Geschichte der Hypnose begann Ende des 18. Jahrhunderts mit dem deutschen Arzt Franz Anton Mesmer (1734-1815). Durch seine als tierischen Magnetismus bezeichnete Heilmethode, welche die ersten Magnetfeldtherapien darstellten, in welcher er auch hypnotische Techniken verwendete, gelange es ihm viele psychische und physische Störungen zu lösen.
 
Weitere wissenschaftliche Dokumentationen finden sich Braid (1795-1860), Fabrice Liebault (1823-1904), Jean Martin Charcot (1825-1893), Iwan Petrowitsch Pawlow (1849-1936) und Milton Erickson (1901-1980).
Milton Erickson hatte wesentlichen Anteil an der Form wie Hypnose heute als medizinische Hypnose gelehrt und angewandt wird.
In den letzten Jahrzehnten hat die Hypnose wieder einen neuen Stellenwert erhalten. Die American Medical Association hat sie 1957 offiziell als nützliche und legitime Behandlungsmethode in der Medizin und Zahnmedizin anerkannt.
 
 
 
Definition von Hypnose und Hypnotherapie
Hypnose ist ein veränderter Bewusstseinszustand.
Es ist vorübergehender Zustand geänderter Aufmerksamkeit, die durch eine andere Person oder auch durch sich selbst herbeigeführt werden kann.
In diesem Verlauf können spontan Phänomene auftreten, auch als Reaktion auf verbale oder andersartige Reize.
- Änderung des Bewusstseins
- Änderung des Gedächtnisses
- Vermehrte Empfänglichkeit für Suggestion
- Auftreten von für das normale Bewusstsein ungewöhnlichen Reaktionen und Vorstellungen
- Anästhesien
- Paralysen
- Muskelstarre
- Vasomotorische Änderungen können erzeugt und aufgehoben werden
  (aus Lexikon der Psychologie Band 2)
Hypnotherapie ist eine Behandlungsmethode, durch die dieser "andere Zustand" therapeutisch genutzt wird. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen von einfachen Suggestionen bis hin zu Behandlungsmustern der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie
Kann jeder hypnotisiert werden?
In Trance zu gehen ist uns Menschen angeboren. Es ist ein automatischer Mechanismus zur Entspannung und Regeneration sowohl des Körpers als auch des Geistes. Kleinkinder besitzen dieses Phänomen noch vollständig.
Ca. 10% der Patienten sind schwer, 80% mittel und ca. 10% leicht zu hypnotisieren.
Von einem Hypnotherapeuten kann kein Einfluss auf die Heilung oder Handlungsvorgänge vorgenommen werden, die nicht ausdrücklich vom Hypnotisierten gewünscht werden.
Ein funktionierendes Zusammenwirken von Hypnotiseur und Klient/Patient ist auf die Freiwilligkeit und Suggestibilität des anderen angewiesen.
Hypnose kann zur Steigerung von Leistung und Kompetenzen führen, das heißt Potentiale wecken, Blockierungen lösen, Einstellungen und Vorstellungen des Selbstbildes sowie des Selbsterlebens verändern.
Niemand wird durch Hypnose alleine beeinflusst oder geheilt, sondern es ist das Gesamte der speziellen therapeutischen Intervention während des hypnotischen Zustandes und durch die in diesem Zustand ausgelösten Prozesse.
In den modernen Ansätzen der Hypnotherapie, in denen mit den Konzepten des Indirekten, des Strategischen und des Systemischen gearbeitet wird - spätestens jedoch seit Milton Erickson- wird der Wechsel vom so genannten normalen Wachzustand in einen besonderen Trancezustand als ein natürliches Phänomen betrachtet.
Trancezustände im Alltag:
- Tagträume
- Phasen vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen
- Das Erleben von automatisierten Tätigkeiten mit geteilter Aufmerksamkeit    (Autofahren, Joggen)
- Das gelöst-konzentrierte Hören von Musik und absorbierendes Betrachten eines Films
- Das dissoziierte Erleben im Spiel
- Musik, Tanz, Trommeln
- Malen
- Meditation
- Entbehrungen (Fasten, Alleinsein)
Einsatzgebiete der Hypnose
1. Verhaltensstörungen
- Alkoholmissbrauch
- Rauchen
- Übergewicht, Anorexie, Bulimie
- Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen (z.B. Bettnässer, Sprachstörungen)
- Stress
- Selbstwertgefühl
2. Neurosen und Psychosen
- Angststörungen
- Agoraphobie und soziale Angst
- Depressionen (Trauer)
- Posttraumatische Belastungsstörungen (z.B. emotionaler und körperlicher Missbrauch)
3. Psychosomatik
- Psychosomatischer Schmerzen
- Chron. Schmerz
- Reizdarmsyndrom
- Psychosomatische Störungen
- Autoimmunerkrankungen
- Allergien
- Sexualstörungen
4. Somatik
- Hypnose in der Chirurgie
- Verbrennungen
- Zahnärztliche Problempatienten
- Phantomglied-Schmerz
- Schlafstörungen
- Akuter Schmerz
5. Sport
- Einsatz von Hypnose zur Leistungssteigerung
Hypnose kann zur Steigerung von Leistung und Kompetenzen führen, das heißt Potentiale wecken, Blockierungen lösen, Einstellungen und Vorstellungen des Selbstbildes sowie des Selbsterlebens verändern.
Im Sport wird in Form des "mentalen Trainings" gearbeitet, das in seinem Wesen nach auf der Wirksamkeit von Suggestion und Imagination baut. Die Beispiele des Sportlers oder des Pianisten weisen auch darauf hin, dass die Fähigkeit zur Utilisation autosuggestiver Vorstellungen geübt werden müssen, um sich entwickeln zu können.
Autosuggestive Vorstellungen, sind Fähigkeiten die wohl als dem Menschen Ureigenes betrachtet werden können.
Ein weiterer Grundsatz der Hypnose liegt in der Gesetzmäßigkeit der umgekehrten Wirkung: z.B. möchte ein Patient unbedingt das Rauchen auf Grund logischer Erwägungen aufhören- ist aber sein Inneres, also sein Unbewusstes  nicht konform, wird der Erfolg sehr fraglich sein.
 
Hypnose - Geschichte und Definion
Schon vor mehreren Tausend Jahren wurde Hypnose zu Heilzwecken eingesetzt.
Die medizinische Hypnose, wie sie heute angewandt wird, wurde von Milton Erickson, einem amerikanischen Arzt und Psychiater (1901-1980) geprägt, und findet mittlerweile in vielen Bereichen ihren Einsatz.
Unter Hypnose versteht man einen veränderten Bewusstseinszustand:
In diesem Verlauf können spontane Phänomene auftreten, auch als Reaktion auf verbale oder andersartige Reize. Es kann zu Änderungen der Schmerzempfindung, zu einer vermehrten Empfänglichkeit für Suggestionen und zu einem Auftreten von für das normale Bewusstsein ungewöhnlichen Vorstellungen und Reaktionen kommen. Anästhesien, Paralysen, Muskelstarre und vasomotorische Änderungen können erzeugt und aufgehoben werden.
Hypnose wird erfolgreich unterstützend bei allen Suchterkrankungen wie Rauchen, Alkoholmissbrauch und Drogen angewandt. Bei Ängsten und Phobien (z.B. Flugangst, Prüfungsangst, Zahnarztphobie), sowie bei Depressionen und posttraumatische Geschehen (Unfälle, sexueller Missbrauch, Verlust und Trauer) kann mit Hilfe der Hypnotherapie lösungsorientiert gearbeitet werden. Akuter und chronischer Schmerz sind ein weiteres Arbeitsgebiet.
Bevorzugt in der Psychosomatik findet die Hypnotherapie ihren Einsatz. .
Das Verhalten in Trance zugehen - ein automatischer Mechanismus zur Entspannung und Regeneration sowohl des Körpers als auch des Geistes -  ist angeboren. Kinder besitzen dieses Phänomen noch vollständig.
Hypnose kann zur Steigerung von Leistungen und Kompetenzen führen, Potentiale wecken, Blockierungen lösen, Einstellungen und Vorstellungen des eigenen Ichs verändern.